Besuch der Lebenshilfe in Remscheid Bild: NRWSPD

Hannelore Kraft unterwegs – in Remscheid

Das ist gelebte Inklusion! Hannelore Kraft zeigte sich in Remscheid begeistert von der tollen Atmosphäre des Vereins „Lebenshilfe“. Zusammen mit dem Landtagskandidaten Sven Wolf, MdL, und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz besuchte sie dort die Werkstätten.

Es herrscht großer Betrieb: Von Jeansknöpfen über Messer für Rasenmäher bis Transmissionsschleifen für Autos wird hier alles gefertigt. In der Küche gehen jeden Tag 750 Essen für die gesamte Lebenshilfe Remscheid raus.

Über 500 Menschen mit geistigen, körperlichen und psychischen Behinderungen arbeiten hier. Auch Schwerbehinderte können in den Werkstätten einer Arbeit nachgehen – das gibt es so nur in Nordrhein-Westfalen. Und Hannelore Kraft ist darauf stolz: „Die anderen Bundesländer beneiden uns um dieses Konzept“.

Zwei Stunden nahm sich die Spitzenkandidatin der NRWSPD Zeit, um mit allen ins Gespräch zu kommen. Im Gespräch mit den hauptamtlich Beschäftigten hörte sie genau hin und wollte wissen, was ihnen auf dem Herzen lag. Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an allen Facetten des Lebens ist Ziel ihres starken Engagements.

 

Dafür hat sich auch die NRWSPD in den letzten Jahren eingesetzt und Grundlagen für eine erfolgreiche Inklusion gelegt. Das Inklusionsstärkungsgesetz hat Vorbildcharakter weit über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen hinaus.

Karin Lenhard-Moyzyczyk, Vorstandsvorsitzende der Remscheider Lebenshilfe, lobte die jahrelange, gute Zusammenarbeit mit der Stadt und die durch das Bundesteilhabegesetz erreichten Verbesserungen. Hannelore Kraft versicherte ihr: „Wir haben eine Menge hineingekämpft. Jetzt wird es Schritt für Schritt weitergehen.“

Der leichtere Zugang für Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt ist möglich, wie die Werkstätten zeigen.  Sie vermitteln bereits heute Menschen mit Behinderungen Praktika im ersten Arbeitsmarkt. Eine Handvoll Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte sogar unbefristet bei regionalen Unternehmen angestellt werden.

Zum Ende des Rundgangs zeigte sich Hannelore vom Zusammenhalt begeistert: „Was man hier spürt, ist Wärme und dass alle untereinander gut klarkommen. Das Miteinander ist toll!“